Ein elektrochirurgiegerät in der Zahnmedizin ist ein Gerät, das hochfrequenten Wechselstrom nutzt, um Weichgewebe kontrolliert zu schneiden oder zu koagulieren. Über spezielle Elektrodenspitzen wird der Strom auf das Gewebe übertragen. Durch die entstehende Wärme kommt es zu einem gezielten Gewebeschnitt oder zur Blutstillung. Das Gerät arbeitet dabei mit definierten Leistungsstufen und Betriebsarten (z. B. Schneiden, Koagulieren oder kombinierte Modi), die je nach klinischer Situation eingestellt werden.
Ein elektrochirurgiegerät wird für verschiedene Weichgewebseingriffe im Mundbereich eingesetzt, zum Beispiel:
Die konkrete Anwendung richtet sich nach dem jeweiligen Behandlungskonzept und den Herstellerangaben zu Elektroden, Leistungsbereichen und Einsatzgrenzen.
Bei der Auswahl eines geeigneten Geräts können unter anderem folgende Kriterien berücksichtigt werden:




















































